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Ebola

Das Ebolavirus gehört zur Familie der Filoviridae, welche in die Gattungen der Marburg-, Cueva- und Ebolaviren (5 Unterarten: Zaire, Sudan, Reston, Tai Forest und Bundibugyo) gegliedert werden. Ebola wird durch engen Kontakt mit Blut, Sekreten, Organen oder Körperflüssigkeiten von infizierten Tieren, erkrankten oder verstorbenen Menschen übertragen. Es wird angenommen, dass Flughunde das tierische Reservoir dieser Viren sind.

Symptomatik und Krankheitsverlauf

Die Ebola Krankheit ist eine schwere akute virale Erkrankung, welche sich mit plötzlich einsetzendem Fieber, Schwäche, Muskelschmerzen, Kopfschmerz und Halsschmerzen auftritt. Es folgen Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Ausschlag, Nieren- und Leberfunktionsstörungen und in manchen Fällen innere und äußere Blutungen. Labordiagnostisch zeigen sich verminderte weiße Blutzellen und Blutplättchen und erhöhte Leberenzyme.

Die Menschen bleiben solange infektiös, solange Blut und Körper - Flüssigkeiten den Virus enthalten. Die Inkubationszeit beträgt 2 bis 21 Tage.

Vorbeugemaßnahmen und Behandlung

Es gibt derzeit keinen Impfstoff gegen die Ebolaerkrankung. Die Erkrankten leiden häufig unter Wassermangel und benötigen orale sowie intravenöse Flüssigkeitszufuhr.

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