Hauptmenü:
- 1 Startseite
- 2 alle Themen A-Z
- 3 Ministerium / Minister
- 4 Schwerpunkte
- 4.2 Berufe
- 4.3 Drogen / Sucht
- 4.4 Ernährung
- 4.5 E-Health
- 4.6 Gentechnik
- 4.7 Gesundheitssystem / Qualitätssicherung
- 4.8 Kinder- und Jugendgesundheit
- 4.9 Krankenanstalten
- 4.10 Krankheiten
- 4.11 Medizin
- 4.12 Prävention
- 4.13 Reiseinformationen
- 4.14 Tiergesundheit
- 4.15 VerbraucherInnengesundheit
- 4.15.1 Badegewässer
- 4.15.2 Gebrauchsgegenstände
- 4.15.3 Kosmetische Mittel
- 4.15.4 Lebensmittel
- 4.15.4.1 Aromen / Enzyme / Zusatzstoffe
- 4.15.4.2 Bio
- 4.15.4.3 FAO/WHO-Codex Alimentarius
- 4.15.4.4 Gentechnik
- 4.15.4.5 Herkunfts- und Spezialitätenschutz
- 4.15.4.6 Lebensmittel-Unternehmer
- 4.15.4.7 Lebensmittelkontrolle
- 4.15.4.8 Lebensmittelrecht
- 4.15.4.9 Nahrungsergänzungsmittel
- 4.15.4.10 Neuartige Lebensmittel
- 4.15.4.11 Publikationen
- 4.15.4.12 Trinkwasser
- 4.15.4.13 Österreichisches Lebensmittelbuch
- 4.15.5 Nanotechnologie
- 4.15.6 Spielzeug
- 5 Presse
- 6 Service
- 7 Gesundheitsleistungen
Hauptinhalt:
Lebensmittelsicherheitsbericht 2011
In den letzten Jahren wurde auf Grund einiger Vorkommnisse immer wieder die Sicherheit unserer Lebensmittel in der Öffentlichkeit hinterfragt. Um ein hohes Maß an Konsumentenschutz zu gewährleisten und das Vertrauen der Menschen in die Lebensmittelsicherheit zu stärken, braucht es Kontrollen und Transparenz.
Das Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz (LMSVG) regelt die Sicherheit und den Täuschungsschutz von Lebensmitteln, Verpackungsmaterialien, Spielzeug und kosmetischen Mitteln.
Durch die Vorsorge der Unternehmen und durch die an der amtlichen Überwachung beteiligten Stellen wird dieser Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten gewährleistet. Die amtlichen Kontrollen erfolgen durch die Lebensmittel- und Veterinärbehörden der Länder, unterstützt durch Leistungen der Expertinnen und der Experten der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, AGES. Die Koordinierung dieses Kontrollsystems erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit.
Der Lebensmittelsicherheitsbericht (LMSB) stellt einen wichtigen Beitrag zur Transparenz dar. Er wurde erstmals für die Kontrollergebnisse 2010 im Jahr 2011 veröffentlicht.
Nun liegt der Bericht für das Jahr 2011 vor. Er stellt ein kompaktes Nachschlagewerk für alle dar, die an der Sicherheit von Lebensmitteln und damit in Berührung kommenden Gegenständen, Spielzeug und Kosmetik interessiert sind.
Die wichtigsten Ergebnisse:
2011 wurden über 71.500 Betriebskontrollen durchgeführt, um 2% mehr als 2010. Dabei wurden im Mittel im Vergleich zum Vorjahr weniger gravierende Mängel festgestellt. Betriebsgruppen mit der höchsten Zahl an Verstößen sind die zugelassenen Fleischbetriebe (bei jedem dritten Kontrollbesuch gab es Beanstandungen). Bei den restlichen Betrieben ist die durchschnittliche Anzahl an Verstößen geringer. Die meisten Beanstandungen betrafen Hygieneprobleme.
Eine positive Entwicklung war bei der betrieblichen Eigenkontrolle und der Mitarbeiterschulung zu verzeichnen (0,8 % Verstöße 2011 gegenüber 2,8 % Verstöße 2010).
2011 wurden knapp 31.800 Proben analysiert, das sind um 2% mehr als 2010. Die Beanstandungsraten sind geringer als 2010. 0,5 % der Proben waren gesundheitsschädlich (2010: 0,6%) und 3,7 % waren für den menschlichen Verzehr ungeeignet (2010: 4,5%). Häufigster Beanstandungsgrund waren auch 2011 mit 8,2 % Kennzeichnungsmängel (2010: 11,6%). (19.06.2012)
Zusatzinformationen:
Bericht
-
PDF-Dokument: Lebensmittelsicherheitsbericht 2011 PDF (2279KB)

-
PDF-Dokument: Lebensmittelsicherheitsbericht 2010 PDF (1900KB)



