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Rechtliche Grundlagen

Mit den bäderhygienerechtlichen Vorschriften wurden bereits 1977 (Bundesgesetz über Hygiene in Bädern und Sauna-Anlagen – Bäderhygienegesetz) und 1978 (Verordnung über Hygiene in Bädern) Normen geschaffen, welche die Gesundheit des Menschen, insbesondere vor Krankheitserregern und der Exposition von Schadstoffen schützen.

Diese Vorschriften wurden im Laufe der Zeit mehrmals angepasst, so z.B. 1996 und 1998 durch Bestimmungen über Badegewässer, nähere Bestimmungen über Warmsprudelbecken, Warmluft- und Dampfbäder und die Erweiterung des Anwendungsbereichs um Kleinbadeteiche sowie 2009 und 2012 durch nähere Bestimmungen über Warmsprudelwannen.

Die Bäderhygiene stützt sich auf folgende Rechtsvorschriften:

  • Bundesgesetz über Hygiene in Bädern, Warmsprudelwannen (Whirlwannen), Saunaanlagen, Warmluft- und Dampfbädern sowie Kleinbadeteichen und über die Wasserqualität von Badegewässern (Bäderhygienegesetz - BHygG), BGBl. Nr. 254/1976 idgF
  • Verordnung des Bundesministers für Gesundheit über Hygiene in Bädern, Warmsprudelwannen (Whirlwannen), Saunaanlagen, Warmluft- und Dampfbädern und Kleinbadeteichen (Bäderhygieneverordnung 2012 – BHygV 2012), BGBl. II Nr. 321/2012 idgF
  • Verordnung des Bundesministers für Gesundheit über die Qualität der Badegewässer und deren Bewirtschaftung (Badegewässerverordnung - BGewV), BGBl. II Nr. 349/2009 idgF
  • Richtlinie 2006/7/EG über die Qualität der Badegewässer und deren Bewirtschaftung und zur Aufhebung der Richtlinie 76/160/EWG, ABl. Nr. L 64 vom 4.3.2006, S 37 idgF
  • Durchführungsbeschluss 2011/321/EU zur Einführung eines Symbols zur Information der Öffentlichkeit über die Einstufung von Badegewässern und Badeverbote oder das Abraten vom Baden gemäß der Richtlinie 2006/7/EG

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