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Zoonosen
Allgemeines zum Thema Zoonosen
Zoonosen sind Erkrankungen, die sowohl Tiere als auch den Menschen betreffen können. Sie definieren sich insbesondere dadurch, dass die Übertragung vom Tier auf den Menschen aber auch vom Menschen auf das Tier stattfindet, manchmal auch nur in eine Richtung. Die Erreger sind zumeist Viren oder Bakterien, aber auch andere Pathogene wie Parasiten, Pilze, Insekten (Milben), Protozoen oder Helminthen kommen in Frage.
Zu den häufigsten Zoonosen zählen die Salmonellose, die Tuberkulose, die Brucellose und die Tollwut. Die meisten Zoonosen lassen sich durch entsprechende Hygiene- und andere Vorkehrungsmaßnahmen (z.B. Impfung) vermeiden. Deshalb ist es unter anderem Aufgabe des Tierarztes in der tierischen Produktion auf die Einhaltung der dazu festgelegten Maßnahmen zu achten.
Tuberkulose bei Nutztieren und Rotwild
Österreichs Rinderbestand ist seit 1999 amtlich anerkannt frei von Tuberkulose
Tollwut
Tollwut ist eine Virusinfektion, die bei Tieren und Menschen eine akute lebensbedrohliche Gehirnentzündung verursacht.
Zoonosenberichte
Die Ergebnisse der amtlichen Überwachung der Zoonosen werden in einem jährlichen Bericht zusammengefasst.


