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Rechtsgrundlagen

Für die Ausübung komplementärmedizinischer Methoden sind insbesondere folgende gesetzlichen Grundlagen relevant:

  • Ärztegesetz 1998
  • Ausbildungsvorbehaltsgesetz
  • Gesundheits- und Krankenpflegegesetz
  • Hebammengesetz
  • Kranken- und Kuranstaltengesetz
  • Medizinischer Masseur- und Heilmasseurgesetz
  • MTD-Gesetz
  • Musiktherapiegesetz
  • Psychologengesetz
  • Psychotherapiegesetz
  • Zahnärztegesetz

Untersuchungen auf das Vorliegen einer Krankheit oder krankheitswertigen Störung sowie deren Behandlung oder Therapie sind den gesetzlich geregelten Gesundheitsberufen vorbehalten, auch wenn sie mittels komplementärmedizinischer oder sonstiger komplementärer Methoden erfolgen. Andere Personen, die derartige Tätigkeiten anbieten, machen sich strafbar.

Angehörige von gewerblichen Berufen (z.B. Gewerbe der Massage, Lebens- und Sozialberatung, Humanenergetik) dürfen keine medizinischen bzw. psychotherapeutischen oder klinisch-psychologischen Diagnosen stellen und keine Behandlungen bzw. Therapien zur Linderung oder Heilung von Krankheiten oder krankheitswertigen Störungen vornehmen.

Für Angehörige gewerblicher Berufe sind die Gewerbeordnung 1994 und folgende Verordnungen relevant:

  • Ausübungsregeln für Fußpflege, Kosmetik und Massage durch Gewerbetreibende
  • Lebens-und Sozialberatungs-Verordnung
  • Massage-Verordnung

Mehr zum Thema:

Aspekte der rechtlichen Situation der Berufsausübung im Bereich komplementärmedizinischer Methoden