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Hinweise im Schadensfall

  • Wer sich von „Laien-Heilerinnen“ oder „Laien-Heilern“ oder vergleichbaren Personen geschädigt glaubt, sollte als ersten Schritt versuchen, dies mit dieser oder diesem zu klären. Kommt es zu keiner Einigung können Sie sich an ein ordentliches Gericht oder eine Rechtsanwältin bzw. einen Rechtsanwalt wenden und einen Zivilprozess oder – im Falle von Kurpfuscherei – auch einen Strafprozess anstrengen.
  • Bei Verdacht auf Verstoß gegen ein Berufs- und Ausbildungsgesetz für Gesundheitsberufe (z.B. Ärztegesetz 1998, Gesundheits-und Krankenpflegegesetz) besteht die Möglichkeit einer Anzeige an die Verwaltungsstrafbehörde (Verwaltungsstrafbehörden sind in erster Instanz die Bezirksverwaltungsbehörden z.B. Magistrat der Stadt Wien). 
  • Wer einen durch einen Angehörigen eines Gesundheitsberufes wie z.B. ärztlichen, psychotherapeutischen oder klinisch-psychologischen Behandlungsfehler vermutet, sollte das mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt, bzw. mit der Psychotherapeutin oder dem Psychotherapeuten, bzw. mit der klinischen Psychologin oder dem klinischen Psychologen bzw. mit der Gesundheitspsychologin oder dem Gesundheitspsychologen besprechen. Kommt es zu keiner Einigung, können Sie sich an die Patientenanwaltschaft oder an die jeweiligen Berufsvertretungen wie z.B. an die Schlichtungsstelle der Ärztekammer im jeweiligen Bundesland, die Schlichtungsstellen der psychotherapeutischen oder psychologischen Berufsvertretungen wenden, um die Situation abzuklären.
  • Weitere Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte, beim Verein für Konsumenteninformation und bei der Bundesstelle für Sektenfragen.