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Studie: Biodiversitäts-Hotspots der Agrarlandschaft als Eckpfeiler für Risikoabschätzung und Monitoring von GVO

Die von Dr. Andreas Traxler in Zusammenarbeit mit Mag. Edith Minarz, Dr. Helmut Höttinger, Mag. Josef Pennerstorfer, Mag. Alice Schmatzberger, DI Gebhard Banko, DI Kerstin Placer, DI Michael Hadrobolec und Dr. Helmut Gaugitsch sowie einem weiteren hochkaräitigem Autorenteam verfasste Studie mit dem Titel "Biodiversitäts-Hotspots der Agrarlandschaft als Eckpfeiler für Risikoabschätzung und Monitoring von GVO" ist 2005 in der "Roten Reihe" des BMGF (nun BMG) erschienen (Band 5/05, ISBN 3-900019-59-2).

(13.12.2005)

Einleitung und Zielsetzung der Studie:

In der Europäischen Union sind derzeit einige gentechnisch veränderte Organismen (GVO) zum Anbau zugelassen (Mais), bzw. liegen mehrere Anträge von GVO zur Zulassung vor. In Österreich gilt für zwei Maissorten ein nationales Anbauverbot (Mais T25 und Mais MON810). Bis auf MON 810 haben in der EU derzeit noch keine gentechnisch veränderten Kulturpflanzen noch die EU-weite Sortenzulassung durchlaufen.

Die zuständigen österreichischen Behörden müssen im Rahmen des Genehmigungsverfahren bei

  • Anträgen zur Freisetzung und zum Inverkehrbringen von GVO in Österreich und
  • im EU-Genehmigungsverfahren zur Freisetzung und zum Inverkehrbringen von GVO fachlich Stellung nehmen.

Ziel dieser Studie war es, anhand einer GIS-gestützten Datenbank, eine flexible Fachgrundlage für die ökologische Risikoabschätzung und das Monitoring von GVO für Österreich zu schaffen. Bearbeitet wurden die Flora (Segetalvegetation) und die Tagfalter für das Zielökosystem Ackerland.

Neu an der Studie ist, dass nun erstmals umfangreiche ökologische Daten für die Ackerbaugebiete von ganz Österreich vorliegen und in einem Geografischen Informationssystem (GIS) auch abrufbar und darstellbar sind. Anhand der strukturierten Parameter der Datenbank können auch fallspezifische Analysen für ein konkretes GVO-Produkt durchgeführt werden.

Zusatzinformationen: