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Pressemeldung
Stöger: "Pilotprojekt bestätigt Nutzen der E-Medikation für Patienten"
"Die unabhängige, wissenschaftliche Evaluierung des neunmonatigen Pilotprojekts zur E-Medikation bestätigt es klar: E-Medikation unterstützt Ärzte und Apotheker bei der Behandlung ihrer Patienten, indem sie schwere Wechselwirkungen oder doppelte Verschreibungen des gleichen Wirkstoffs aufdeckt. Patientinnen und Patienten können sich damit noch sicherer fühlen", so Gesundheitsminister Alois Stöger zu den heute, Donnerstag, präsentierten Ergebnissen der Evaluierung.
Bei jedem neunten Besuch einer Patientin oder eines Patienten in der Arztpraxis oder Apotheke trat eine Warnung vor einer Doppelverordnung und damit vor der Gefahr einer möglichen Überdosierung auf. "Das Pilotprojekt hat auch wichtige Erkenntnisse für die tatsächliche Einführung gebracht", so Stöger weiter. So müsse die Bedienung und Benutzerfreundlichkeit der Software deutlich verbessert und die Administration für die Ärzte und Apotheker erleichtert werden. Stöger: "Das Hauptresultat der wissenschaftlichen Evaluierung ist die Empfehlung, die E-Medikation flächendeckend einzuführen. Dabei sollen alle betroffenen Berufsgruppen eingebunden werden, besonderer Wert muss auf den Datenschutz gelegt werden."
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Gesundheit Thomas Kvicala, Pressesprecher Radetzkystraße 2, 1030 Wien Tel.: +43/1/71100-4506 mailto:thomas.kvicala@bmg.gv.at http://www.bmg.gv.at
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OTS0156 2012-05-10/11:27


