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Veranstaltungen

Aktionsplan Frauengesundheit

Ort: Wien, BMBF, Audienzsaal

Datum: 05.11.2014

Anzahl: 6 Bilder

Weibliche Selbstbestimmung in allen gesundheitlichen Belangen sowie genderspezifische Aspekte der Vorsorge und Versorgung sind wichtige Anliegen, so Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser bei einer Auftaktveranstaltung zum "Aktionsplan Frauengesundheit". Im Nationalen Aktionsplan werden Aktivitäten von Institutionen und Programme, die im Zusammenhang mit Frauengesundheit stehen, gebündelt und weiterentwickelt. "Der Aktionsplan soll entlang der verschiedenen Lebensphasen - Jugend, Alter, Berufsleben - von Frauen strukturiert sein", erklärte Oberhauser.

Gemeinsam mit Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (li) gab die Gesundheitsministerin (dahinter) den Startschuss zur Ausarbeitung eines Aktionsplans, der im Regierungsabkommen festgelegt ist. Ziel ist eine "Qualitätsverbesserung der medizinischen Angebote für Frauen unter dem Aspekt des biopsychosozialen Modells". "Frauen ist das Thema Gesundheit enorm wichtig. Sie achten auf sich, gleichzeitig ist die Rate an Frauen, die unter Stress leiden und ihr Wohlbefinden von ihrem Gewicht abhängig machen, enorm hoch", so Heinisch-Hosek. Bei der Frage, "wie wir mit uns selbst umgehen und was alles dazu beiträgt, ein 'gutes Leben' zu haben" muss laut der Frauenministerin die Frauengesundheit ansetzen.

Keynote-Sprecherin Gabriele Klärs, Expertin für Frauen- und Männergesundheit sowie Geschlechteraspekte in Gesundheitswissenschaften, von der Universität Bielefeld referierte über die aktuellen Debatten in Deutschland.

Martha Scholz, Leiterin des Frauengesundheitszentrums Wels, hielt ein Impulsreferat zum Thema "Junge Frauen und Mädchen".

Beate Wimmer-Puchinger, Frauengesundheitsbeauftragte der Stadt Wien, sprach zum Thema "Frauen im Erwerbsleben".

Katharina Pils von der Österreichischen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie referierte zum Thema "Ältere Frauen".

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